NÖ Aufzugsordnung 2016 (NÖ AO 2016) – NÖ Aufzugstechnikverordnung 2017 (NÖ ATV 2017)

NÖ Aufzugsordnung 2016 (NÖ AO 2016) – NÖ Aufzugstechnikverordnung 2017 (NÖ ATV 2017)

Mit 01.03.2017 sind sowohl die NÖ Aufzugsordnung 2016 (NÖ AO 2016), als auch die NÖ Aufzugstechnikverordnung 2017 (NÖ ATV 2017) in Kraft getreten.

Durch diese Gesetzesänderung haben sich die Rahmenbedingungen für den Betrieb von Aufzügen in Niederösterreich teilweise geändert.

Unter anderem sind durch diese Gesetzesänderung Aufzüge ohne CE-Kennzeichen ab 2018 auch in Niederösterreich einer sicherheitstechnischen Prüfung (Evaluierung) zu unterziehen.
NÖ ATV 2017 – § 13 – Sicherheitstechnische Prüfung, Maßnahmen

(1) Die Durchführung der sicherheitstechnischen Prüfung und die zu ergreifenden Maßnahmen haben nach den Anforderungen der §§ 20 bis 23 HBV 2009 zu erfolgen. Die Aufgaben der darin vorgesehenen Inspektionsstelle sind von dieser Inspektionsstelle gemäß § 12 NÖ AO 2016 wahrzunehmen.Baujahr des Aufzuges: Durchführung der sicherheitstechnischen Prüfung:

bis 1976 spätestens bis 31. Dezember 2018
1977 bis 1983 spätestens bis 31. Dezember 2019
1984 bis 1990 spätestens bis 31. Dezember 2020
1991 bis 1995 spätestens bis 31. Dezember 2021
1996 bis 1999 spätestens bis 31. Dezember 2022
Aufzüge, die gemäß ÖNORM B 2454:1998, Tabelle 1, Positionen 1 bis 10 oder 13 oder
ÖNORM B 2454:1994, Tabelle 1, Positionen 1 bis 10 oder 14 oder
ÖNORM B 2454-2:2005, Tabelle 1, Positionen 1 bis 9, 14 oder 16
oder
ÖNORM B 2454-2:2010, Tabelle 1, Positionen 1 bis 9, 14 oder 16
umgebaut wurden

Liftunfall in Oberösterreich – Altbauer tot!

Können Normen Unfälle verhindern?

Die Antwort lautet zweifelsfrei ja. Allerdings nur wenn diese auch rechtzeitig umgesetzt werden bzw. der Betreiber über das Risiko aufgeklärt wird

Das jüngst traurige Beispiel dafür, warum Aufzugsanlagen dieser Kategorie schnellstmöglich modernisiert, neu errichtet oder außer Betrieb gesetzt werden sollten, kennen wir aus der Gemeinde Ried in der Riedmark , wo der Altbauer im eigenen Bauernhaus vom Aufzug erdrückt wurde. Als er in den Lift einsteigen wollte, öffnete sich die Tür in den leeren Liftschacht. Das dürfte er nicht bemerkt haben und stieg in den leeren Schacht. Derzeit wird die genaue Ursache von den Sachverständigen noch geklärt.

Abseits dieser Tragödie stellt sich die Frage, wie es möglich ist für derartige Aufzugsanlagen einen sicheren Betrieb gewährleisten zu können? Wir müssen uns damit abfinden, dass es für jegliches Regelwerk immer wieder Ausnahmen und Übergangsfristen geben wird, und Normen nicht alles Unvorhergesehene verhindern können.

Umso wichtiger ist es in der Überprüfung und Wartung von Aufzügen – zusätzlich zu Normen und Vorschriften – präventiv Gefahrenquellen zu beheben oder auszuschließen. Dieser Blick, über notwendige und vorgeschriebene Wartungen hinaus, wird bei Aufzugsmanagement besonders beherzigt. Präventive Wartung und Kontrolle steht bei uns an erster Stelle unseres unternehmerischen Handelns und ist wesentlicher Teil unserer Firmenphilosophie.

Ganz pragmatisch gesehen erfüllt diese Vorgehensweise der präventiven Wartung gleich zwei Anforderungen, nämlich Sicherheit und Kostenreduktion. Das frühzeitige Erkennen von Gefahrenquellen und Schwachstellen dient nämlich nicht nur der Sicherheit, sondern ist auch ein wesentlicher Aspekt, weshalb Aufzugsmanagement effizienter agieren kann, da Reparaturen im Anfangsstadium meist nur einen Bruchteil an Kosten verursachen.

Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Nur die Kombination aus Normen mit präventivem Weitblick, basierend auf jahrelanger Erfahrung und eingehenden technischen Kenntnissen, kann Unfälle bestmöglich verhindern. Und genau diese Kombination ist das, worauf sich Aufzugsmanagement spezialisiert hat

Ihr Aufzugsmanagementteam

Aufzugsmodernisierung Wien

Im Jahr 2016 wurden wir von der HV Dr. Neller bzgl. der Projektunterstützung bei einem umfangreichen Modernisierungsprojekt in Wien 1 angefragt.

Die notwendigen Evaluierungsmaßnahmen nach der ÖNORM 2454 und weitere technische Verbesserungen waren zu planen. Der Umfang des Projektes war

  • die komplette Erneuerung der Schachtumwehrung und Behebung weiterer Evaluierungsrisken
  • die technische Verbesserung durch eine neuen Steuerung und eines neuen Antrieb
  • die Sanierung der Kabine (Boden)

Die Vorgespräche und Anforderungen der zuständigen Hausverwaltung und der Eigentümer haben einen Umsetzungsplan in zwei Phasen erfordert.

  1. Phase:

Der Austausch der Schachtumwehrung war nur in festgelegten Zeitabschnitten möglich, da das Haus sieben Stockwerke hat der Aufzug in den Früh- / Abend- und Nachtstunden zur Verfügung stehen musste.

Die Firmen Preinl Stahlbau und die Malermeister Betrieb Wutzlhofer haben diese Herausforderung angenommen und in einer sehr professionellen und für die Eigentümer sehr gut annehmbaren Weise umgesetzt.

Die Phase 1 des Projektes wurde im Jänner 2016 gestartet und in 7 Wochen umgesetzt.

2.  Phase

Der umfangreiche technische Umbau wurde von der Firma OTIS im Sommer 2016 durchgeführt. Der Aufzug wurde mit einer modernen frequenzgeregelten Sammelsteuerung und einem Gen2 Gurt Antrieb ausgestattet. Weiters wurden noch der Kabinenboden saniert und die mittleren Risikopunkte der Evaluierung behoben.

 

Wir möchten uns hier bei allen Beteiligten, Eigentümern und der zuständigen Hausverwaltung herzlichst für das Vertrauen, die aktive Abstimmung und erfolgreiche Umsetzung des Projektes bedanken. Der Sachverständige hat die Anlage ohne zusätzliche Anforderungen abgenommen und daher können wir dieses Projekt als erfolgreich abschließen.

 

Die kurze Fotoshow verdeutlicht den Umfang des Projektes … (auf WEB Seite)

mit freundlichen Grüßen

Ihr Aufzugsmanagementteam

Salzgries 21

KUNDENINFORMATION (zur ÖNORM EN 81-20)

ÖNORM EN 81-20 Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Aufzügen — Aufzüge für den Personen- und Gütertransport — Teil 20: Personen- und Lastenaufzüge
ÖNORM EN 81-50 Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Aufzügen — Prüfungen— Teil 50: Konstruktionsregeln, Berechnungen und Prüfungen von Aufzugskomponenten
Von der ÖNORM EN 81-1 und ÖNORM EN 81-2 zur ÖNORM EN 81-20 und ÖNORM EN 81-50
Die Überarbeitung der bisherigen ÖNORM EN 81-1 und -2 wurde durch die Weiterentwicklung des Standes der Technik notwendig. Folgende Änderungen wurden umgesetzt:
• Zusammenführung der ÖNORM EN 81-1 und ÖNORM EN 81-2 in die neue ÖNORM EN 81-20,
• Neugliederung und Aufspaltung der Prüfungen in die neue ÖNORM EN 81-50,
• Einarbeitung der drei Ergänzungen A1- A3,
• Einarbeitung der bisherigen Interpretationen,
• Erhöhung der Sicherheit aufgrund von Änderungen bei den verfügbaren Technologien
• Notwendigkeit zum Wiederspiegeln des geänderten Standes der Technik,
• Berücksichtigung grundlegender Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen aus den einschlägigen EU-Richtlinien.
FRISTEN / ÜBERGANGSREGELUNG
• 01.01.2015 Veröffentlichung als ÖNORM.
• Bis 31. Juli 2017 dürfen die ÖNORMEN EN 81-1 und -2 angewendet werden.
• Ab 1. August 2017 darf nur mehr die ÖNORM EN 81-20 angewendet werden. Das heißt, alle Aufzüge die ab dem 1. August 2017 vom Sachverständigen abgenommen werden (positive maschinentechnische Abnahme gemäß Aufzüge-Sicherheitsverordnung 2015 BGBl. II Nr. 280/2015 idgF), müssen gemäß den Bestimmungen der ÖNORM EN 81-20 ausgeführt sein. HINWEIS: Eine Ausnahmeregelung ist nicht vorgesehen!

PLANUNGSINFO
Bei Projekten die eine längere Planungs- und Realisierungsphase haben, sollten bereits jetzt die Bestimmungen der ÖNORM EN 81-20 berücksichtigt werden, insbesondere die baulich relevanten Bestimmungen.

Für Anfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Aufzugsmanagement Team

Umsetzung und Unterstützung der Sicherheitstechnischen Überprüfung von Aufzugsanlagen für die Bundesländer Steiermark, Oberösterreich und Tirol

Die die STPAV ist nun auch für nicht gewerbliche Anlagen in den Bundesländern

• Steiermark
• Oberösterreich
• Tirol.

gültig. Die festgesetzten Fristen wurden gemäß der unten angeführten Tabelle vorgeschrieben.

Das Aufzugsmanagement unterstützt die verantwortlichen Betreiber bei der Umsetzung der dafür notwendigen Maßnahmen.
• Durchführung einer Bedarfserhebung mit dem Kunden
• An Hand dieser wird eine individuell angepasste Ausschreibung verfasst und an mindestens 3 Unternehmen versendet
• Danach wird gemeinsam mit dem Kunden der Bestbieter ermittelt. Somit können Kunden langfristig planen und bekommen für ihren Bedarf die optimale Lösung.

Für Anfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Aufzugsmanagement Team

Aufzugsmanagement OST

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

es freut uns sehr Sie darüber zu informieren, dass ab 2016 das Aufzugsmanagement auch im Osten von Österreich vertreten ist. Nachdem wir vermehrt Anfragen erhalten haben, wurde der Entschluss getroffen, unsere Kunden näher und intensiver vor Ort zu betreuen.

Daher wurde die Gesellschaftsform geändert und eine eigenständige Gesellschaft für den Bereich Ost gegründet. Herr Rieser (GF-WEST) und Herr Haidinger (GF-OST) widmen sich in den nächsten Jahren gemeinsam um diesen Bereich.

Damit der Bereich West nach wie vor den gewohnten Service bieten kann, wird sich Frau Veronika Pichler ab sofort intensiv um das BackOffice kümmern.

Wir freuen uns, Frau Pichler und Herrn Haidinger im Aufzugsmanagement Team begrüßen zu dürfen und sind sicher, damit den Servicelevel für unsere Kunden noch weiter zu erhöhen.

Wir danken für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen ein gutes Neues Jahr.

Ihr Aufzugsmanagementteam

TIROLER LANDESGESETZ

Gemäß der Verordnung der Tiroler Landesregierung vom 7. Juli 2015 gelten die in der u.a. Tabelle vorgegebenen Fristen für die „Sicherheitstechnische Prüfung von nicht CE-gekennzeichneten Hebeanlagen“.

Für Fragen steht Ihnen das Aufzugsmanagement gerne zur Verfügung.

Wir bieten Ihnen Unterstützung bei Ausschreibungen und Abwicklungen.

70_Aufzugs-HebeanlagenVO_Kundmachung-495254333836353.docx – LGBLA_TI_20150728_70.pdfsig

100. AUFZUGSMODERNISIERUNG

Rieser Aufzugsmanagement hat mit 30.11.2014 den 100. Aufzug modernisiert! In diesem Rahmen wurde von Rieser Aufzugsmanagement von der Ersterhebung über Ausschreibung, Vergabe, Baubegleitung und Abnahme der Anlage alle Arbeiten dem Betreiber Abgenommen. Die Betreiber haben sie durch diese Zusammenarbeit nicht nur viel Zeit und Geld gespart, sondern sie haben für ihre Bedürfnisse das optimal abgestimmte Paket erhalten.

Rieser Aufzugsmangement GOES Hotellerie

RIESER AUFZUGSMANGEMENT GOES HOTELLERIE
Bereits mehrere Gastronomiebetriebe vertrauen auf die Leistung von Rieser Aufzugsmanagement.Durch die Zusammenarbeit werden die Betriebe entlastet und sie können sich noch mehr ihren Kernkompetenzen widmen. Sehr geschätzt werden auch die flexible Vertragsgestaltung und die ständige Preisevaluierung. Ist es uns doch bereits im ersten Jahr gelungen, Leistungen zu optimieren und Preise zu reduzieren.
Der Vorzeigebetrieb am Stadtrand von Salzburg, das Hotel Ammerhauser in Anthering nahm unser Angebot in Anspruch. Wir sorgten gleich im ersten Jahr mit allen notwendigen Schritten für die Aufbereitung der Vorschreibungen.

Frau Ammerhauser zur Frage nach der Entscheidung alle Aufzugs – Angelegenheiten dem Rieser Aufzugsmanagement übergeben zu haben:
„Unsere Entscheidung war sehr einfach und erfolgreich. Durch das Engagement des Herrn Rieser haben wir nur noch eine Ansprechperson, die sich um alle Aufzugs Belange kümmert.  Zu stets besten Instandhaltungskosten, Leistung und Preis.  Wir sind uns nun einer sehr guten Betreuung unserer Anlagen sicher.“Aufzüge Hotellerie Wartung Preise Management Evaluierung Modernsierung

Bild: Mitte:Fr. Maria Ammerhauser, Rechts: Hr. Schörghofer, Links: Hr. Rieser

KOOPERATION KAPPACHER IMMOBILIEN MIT RIESER AUFZUGSMANAGEMENT

KOOPERATION KAPPACHER IMMOBILIEN MIT RIESER AUFZUGSMANAGEMENT

SEIT JÄNNER 2012 UNTERSTÜTZT RIESER AUFZUGSMANAGEMENT DIE FIRMA KAPPACHER IMMOBILIEN IM BEREICH AUFZGUSMANAGMENT.  DAS ZIEL DER KOOPERATION IST ES, DIE ANLAGEN IN EINEM OPTIMALEN ZUSTAND ZU HALTEN UND LANGFRISTIG DIE KOSTEN FÜR DIE EIGENTÜMER /MIETER
SO GERING WIE MÖGLICH ZU HALTEN.  WEITERS KANN DURCH DIESE ZUSAMMENARBEIT JEDE PARTEI IHRE STÄRKE EINBRINGEN. DURCH DIE JAHRELANGE ERFAHRUNG VON KAPPACHER IMMOBILIEN IM BEREICH VON  HAUSVERWALTUNGEN UND DER FACHSPEZIFISCHEN UNTERSTÜTZUNG DURCH RIESER AUFZUGSMANGEMENT KÖNNEN KOSTEN OPTIMAL GEPLANT WERDEN UND ANSTEHENDE INVESTITIONEN VERNÜNFTIG UND ZUKUNFTSORIENTIERT GETÄTIGT WERDEN. WEITERS WIRD DURCH DIESE
ZUSAMMENARBEIT DIE KOSTENENTWICKLUNG SO GERING WIE MÖGLICH GEHALTEN.
DIESE KOOPERATION IM BEREICH FACILITYMANAGEMENT IST EINZIGARTIG IN ÖSTERREICH. ES WIRD DAMIT ERREICHT, DASS ERSTMALS VERTRÄGE JÄHRLICH KÜNDBAR SIND UND DIE BINDUNG
AN DER INDUSTRIE GELOCKERT WIRD.  DADURCH KÖNNEN AUCH IN ZUKUNFT – DURCH STÄNDIGE EVALUIERUNGEN – DIE OPTIMALEN LEISTUNGEN FÜR DIE KUNDEN ERZIELT WERDEN.

BILD: GESCHÄFTSFÜHRER PETER KAPPACHER (re.) und HANNES BUCHSTEINER(li.), JÖRG RIESER (Mitte)